Marc Steyer

 

The Michael Jackson Memorial

Ich habe gestern Abend ein paar Tränen zu verdrücken gehabt. Die Gedenkfeier zu Michael Jacksons Ehren hat mich wirklich bewegt!

Höhepunkte waren für mich die Auftritte von Stevie Wonder, Jennifer Hudson, Usher und Jermaine Jackson. Enttäuscht war ich von Mariah Careys Auftritt, ihre Stimme hatte wohl auch schon bessere Zeiten erlebt. Einen etwas schalen Beigeschmack hatte der Auftritt von Jacksons Tochter Paris Katherine am Ende der Feier. Sicherlich sehr bewegend, aber die BILD gab uns heute morgen am Zeitungsstand schon mal einen Vorgeschmack, was auf die Arme in Zukunft zukommen könnte.

Ich finde, dass diese Veranstaltung weder überflüssig noch übertrieben war. Es war nicht nur zu Michael Jacksons Ehren, sondern auch für die Fans, für alle Menschen auf dieser Welt. Die Medien, der Kommerz, spielten hier nur eine untergeordnete Rolle.

Man erinnere sich: Nur wenige Stunden, nachdem der Tod Michael Jacksons offiziell bestätigt wurde, bestimmte seine Musik - bis heute! - die Online- und Offline-Charts! Ohne jegliche Werbung etc. Da man davon ausgehen darf, dass ein typischer Michael Jackson-Fan bereits sein gesamtes Werk besitzt, kann dieser Erfolg nach seinem Tod nur damit erklärt werden, dass seine Musik nicht nur seine Fans, sondern ziemlich viele Menschen nicht nur bewegt hat, sondern auch immer noch bewegt! Die 1,6 Mio. Bewerber für die wenigen Eintrittskarten der Feier sagen auch einiges darüber aus, wie beliebt Michael Jackson war.

Ich war nie ein großer Fan seiner Musik, aber sie hat mich begleitet als ich erwachsen geworden bin. Aber man muss auch kein großer Fan sein, um zu erkennen, dass Michael Jackson mit seiner Musik Menschen vereint hat. Über alle Ländergrenzen, Hautfarben, Kulturen und Religionen hinweg. Viele andere Musiker ließen sich durch sein Werk inspirieren...

Deshalb kann ich auch nicht verstehen, warum man sich über einen solchen Menschen - gerade nach seinem kürzlichen Tod - lustig machen kann. Ich kann nicht verstehen, warum man diese Gedenkfeier in den Dreck ziehen muss (Stichwort: Twitter). Dieser Mann macht Hunderte von Millionen Menschen mit seiner Musik glücklich! Er hat wahrlich etwas geleistet! Deshalb waren diese Veranstaltung und die damit verbundenen Programmänderungen im TV auch gerechtfertigt.

Wer um 20 Uhr seine Tagesschau braucht, um sich mit Nachrichten zu versorgen, kann im Internet wohl nur Twitter bedienen. Wer sich über schlechte Simultanübersetzungen beschwert, kann wohl seine Fernbedienung nicht bedienen, um zu CNN umzuschalten. Und überhaupt: Wer nicht versteht, warum so ein Aufsehen um Jacksons Tod gemacht wird, sollte einfach wegschalten und nicht diejenigen diffamieren, die verstehen.

Natürlich glänzte Michael Jacksons Stern in den letzten Jahren nicht mehr so hell, sein Image trug beträchtliche Schäden davon, aber das ändert nichts an seiner Lebensleistung, die unbestritten sein sollte.

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Pro & Contra Magpie-Werbung in der Twitter-Timeline

Magpie ist ein Dienst, der es Twitter-Usern ermöglichen soll, mit ihrem Account auf Twitter Geld zu verdienen.

Nach der Registrierung kann man einstellen, in welchen Intervallen (z.B. 10 Tweets / 1 Werbung) Magpie die Werbung schalten soll, wie die Werbung gekennzeichnet werden soll und welche Art  von Werbung (Pay per View, Pay per Click etc.) geschaltet werden soll. Außerdem kann man bestimmen, ob die Werbung automatisch veröffentlicht wird oder ob man vor dem Schalten den beabsichtigten Werbetweet prüfen und per Hand freischalten möchte. Zu guter letzt gibt es natürlich auch noch einen Empfehlungslink, mit dem man ebenfalls eine Provision einstreichen kann, falls sich ein Advertiser(!) bei Magpie anmeldet und Geld für Twitter-Anzeigen ausgibt.

So weit, so gut. Werbung in der Twitter-Timeline ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Wenn sie nicht überhand nimmt und relevant ist, dann nehme ich sie gerne in Kauf. Erst recht, wenn der dahinter stehende Twitterer ansonsten lesenswerte Tweets bietet. Andere wiederum lehnen Werbung auf Twitter in jedweder Form ab. Das war bei Weblogs früher einmal dasselbe. Heute muss man die Blogs suchen, auf der nicht in irgendeiner Art und Weise Werbung geschaltet wird (Ausnahme: wordpress.com-Blogs, wo Werbung auf kostenlosen Blog-Accounts verboten ist). Was ich jedoch komplett ablehne, sind Anzeigen á la Get 10.000 followers in 1 week!, die halte ich einfach nur für unseriös.

Meine Follower werden wissen, dass ich Magpie-Anzeigen schalte. Das tue ich sehr spärlich. Nur alle 30 Tweets kommt eine Werbung (das entspricht dann etwa maximal einer Anzeige pro Tag) und nur alle zwei Tage ein Empfehlungslink zu Magpie. Ich persönlich halte das für angemessen und nicht übertrieben. Ich mache das erst seit ein paar Tagen und ich will mal sehen, ob sich das überhaupt lohnt. Kann auch gut sein, dass die Magpie-Anzeigen bald wieder aus meiner Timeline verschwinden.

Ich wollte das nur mal loswerden. Dass man sieht, dass ich mir darüber Gedanken gemacht habe! ;-)

Wer mir übrigens auf Twitter noch nicht folgt und nichts gegen zurückhaltende Werbung hat, hier entlang. ;-)

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